Herzlich Willkommen

auf den Seiten von Rückershausen, dem beschaulichen Dorf am Rande der Schwalm zwischen Neukirchen/Knüll und Riebelsdorf am Südhang des Knüllgebirges. Es liegt auf einer Höhe von etwa 240m über NN im Süden des Schwalm-Eder-Kreises, Hessen.

Am 31. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Rückershausen in die Stadt Neukirchen im Zuge der Gebietsreform eingegliedert und gehörte fortan nicht mehr zum Kreis Ziegenhain, sondern zum Schwalm-Eder-Kreis, der den Kreis Ziegenhain als Landkreis ablöste.

In 1142 n.Chr. wurde es zum ersten Mal in den Kirchenbüchern erwähnt (s. Geschichte). Sehr wahrscheinlich ist es allerdings einige Jahre älter.
Im Jahr 2017 feiert das Dorf somit sein 875-jähriges Bestehen (nähere Informationen folgen).

Die Bundesstraße B454 führt etwa mittig von West nach Ost durch den Ort, über die man Schwalmstadt Richtung Westen und Bad Hersfeld Richtung Osten erreicht. Etwa 7000 Fahrzeuge passieren so täglich den Ort.

Im Norden und Süden ist es von Wald umgeben, wobei im nördlichen Wald das Naturdenkmal, die 1000 jährige Eiche, und die höchste Erhebung der Gemarkung, die Thonkuppe mit 418m über NN, zu finden sind.

Drei Bäche sind ebenfalls in Rückershausen zu finden: Die Grenff, der Goldbach, der beim künstlich angelegten, 20.000 qm großen Fischteich in die Grenff mündet, und der Angersbach, der an der nördlichen Gemarkungsgrenze verläuft. Die Grenff mündet ihrerseits in Loshausen in den Regionsnamen gebenden Fluß, die Schwalm.

Der Teich ist zum Angeln vom 15. März bis 31. Oktober geöffnet. Hier kann man Aale, Forellen, Karpfen, Schleie und alle Weißfischarten angeln.

Die Einwohnerzahl liegt im langjährigen Durchschnitt bei knapp 200 Personen.

Geschichte

Rückershausen wurde erstmals als “Villa Ruggereshusen” um 1142 n. Chr. urkundlich als Lehen der Abtei Hersfeld erwähnt. Fest steht, dass es älter ist als seine historische Nennung, da die neuere Forschung der Siedlungsgeschichte davon ausgeht, dass die Ortschaften mit den Endungen -ing, -ingen, -heim, -hofen, -hausen, -dorf, -statt oder in Verbindung mit Personennamen aus der zweiten Siedlungsperiode (Frankenzeit) um 800 n. Chr. stammen. Das bedeutet, dass die Entstehung ca. 400 Jahre vor 1142 anzusetzen ist. Das Urkundenarchiv des Klosters Kappel benennt das Dorf um 1197 n. Chr. als “Rikershusen” oder an anderer Stelle als “Rukershusen”, “Rokershusen” (1243 n. Chr.) oder “Ruckirshusin” (1360 n. Chr.). Der Ort war 1368 n. Chr. ein Dorf des Gerichtes von Neukirchen in der Grafschaft Ziegenhain, bevor dieses 1450 n. Chr. an Hessen fiel.

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Kultur

Die Schwälmer Tracht
(Tracht des Jahres 2009)

Es gibt zwei Arten der Schwälmer Tracht:

1. Die Schwälmer Tracht, die der Vater seinem Kind androht (=Prügel) und
2. die traditionelle Kleidung der Schwalm, auf die hier eingegangen werden soll.

Die Schwälmer Tracht ist sehr vielfältig, da es für fast jeden Anlass eine unterschiedliche, bzw. abgestufte Tracht gibt.

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